FC Zürich Frauen hat ein Trikot entwickelt, das die Doppelbelastung von Fussballerinnen in eine Bildsprache übersetzt. Die Kampagne macht auf das Strukturproblem im Frauenfussball aufmerksam. Nahezu jede Spielerin in der AXA Women's Super League verdient mit ihrer Leistung auf dem Fussball-Platz nicht ausreichend Geld, um sich vollständig darauf zu fokussieren. 7 von 10 Spielerinnen der Liga gehen 20 bis 40 Stunden pro Woche einem Nebenjob nach – häufig für weniger als 1.000 Franken im Monat – während sie gleichzeitig bis zu 25 Stunden wöchentlich trainieren. Die Fiktiv-Logos auf dem Trikot übersetzen diese Zahlen in eine Bildsprache, die kein Diagramm oder wirtschaftliche Analyse leisten könnte. Die Trikot-Aktion ist eingebettet in eine mehrstufige Kampagnen-Strategie: Im Vorfeld sorgen Digital Out-of-Home (DOOH) Motive, klassische Aussenwerbung rund ums Stadion und Social-Media-Ads für Aufmerksamkeit. Am Spieltag selbst wird die Aktion durch Bandenwerbung im Stadion verstärkt und findet ihren kreativen Höhepunkt mit den Trikots auf dem Platz. Die begleitende Microsite MakeFootballMyOnlyJob.com liefert Longform-Content – persönliche Einblicke und Portraits der beteiligten Spielerinnen – und enthält weitere Informationen zur Kampagne.